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Willkommen auf der Internetpräsenz von Panagiotis Paschalis, dem unabhängigen Kandidaten zur Wahl des Oberbürgermeister 2020 in Wuppertal.

Panagiotis Paschalis im Luisenviertel Wuppertal

ZUR PERSON

Herkunft, Ausbildung und beruflicher Hintergrund

Ich wurde am 23. Juni 1961 in Kolestati, einem kleinen Bergdorf in Epirus/Griechenland geboren. Meine Eltern zogen 1964 als Gastarbeiter nach Deutschland. Bis 1968 lebte ich bei meinen Großeltern und folgte dann meinen Eltern nach Herten ins Ruhrgebiet. Dort wuchs ich auf, besuchte die Griechische Grundschule, anschließend die Hauptschule, die Handelsschule und macht 1981 am Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung in Gelsenkirchen das Abitur.

In der Folge habe ich in Münster Philosophie, Soziologie, Neuere Geschichte und Rechtswissenschaften studiert. Das Studium der Rechtswissenschaften schloss ich 1987 mit dem ersten juristischen Staatsexamen ab. Ab 1988 war ich Rechtsreferendar am OLG Düsseldorf und legte dort 1991 die große juristische Staatsprüfung ab. Während des Referendariats arbeitete ich nebenberuflich in einer Kölner Anwaltskanzlei und leistete Wahlstationen u.a. an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer und bei der Deutsch-Griechischen Handelskammer in Thessaloniki.

Seit 1991 bin ich zugelassener Rechtsanwalt. Von 1991 bis 2009 war ich hauptberuflich für die IKB Deutsche Industriebank AG in Düsseldorf tätig. Zuerst als angestellter Rechtsanwalt in der Rechtsabteilung und später als Chefsyndikus und Bereichsleiter Recht- und Vorstandssekretariat.

Darüber hinaus bekleidete ich als Bankdirektor diverse operative Führungsfunktionen u.a. als Leiter Immobilien Berlin, Leiter Work-Out und Risikomanagement und war Geschäftsführer, Vorstand und Aufsichtsrat von Gesellschaften im IKB-Konzern. Die IKB Deutsche Industriebank AG ist 2007 als eines der ersten Kreditinstitute der weltweiten Finanzkrise zum Opfer gefallen und wurde unter bundesweiter öffentlicher Anteilnahme vom Hauptgesellschafter KfW, dem Bund und den Bankenverbänden mit über 10 Mrd. Euro vor der Insolvenz gerettet, rekapitalisiert und anschließend verkauft. Als Chefsyndikus und General Counsel war ich seinerzeit wesentlich an der Abwendung der existenziellen Krise, der Neuausrichtung des Bankhauses und der Aufarbeitung der Ursachen für die Krise beteiligt.

Seit 2010 bin ich hauptberuflich als selbstständiger Rechtsanwalt tätig. Erst in eigener Kanzlei in Düsseldorf, von 2011 bis 2015 in der Kölner Anwaltssozietät CBH Cornelius Bartenbach Haesemann & Partner und – nach ruhen der Zulassung wegen der Tätigkeit als Beigeordneter der Stadt Wuppertal – nun wieder in eigener Kanzlei in Wuppertal. Als Rechtsanwalt bin ich spezialisiert auf Unternehmens-, Bank- und Kapitalmarktrecht sowie auf Themen der Corporate Governance und der Compliance. In Zusammenhang mit Unternehmenssanierungen und Restrukturierungen werde ich sowohl beratend tätig als auch in Organfunktionen.

Eines meiner spannendsten Mandate war das als Vorstand und später Abwickler der DNT Deutsches National-Theater AG in Berlin. Die Gesellschaft war 1917 vom weltberühmten Theatermann Max Reinhard gegründet worden. Max Reinhardt hatte Theater nicht nur künstlerisch revolutioniert, sondern in Berlin auch ein Theaterimperium mit renommierten Theatern aufgebaut. Er musste nach der Machtergreifung der Nazis Deutschland verlassen. Erst gut 60 Jahre später, nach der Wiedervereinigung 1990, war der Zugriff auf seinen umfangreichen Nachlass in Berlin Mitte möglich. Die Gesellschaft DNT als Rechtsträger der Vermögensrechte wurde wieder ins Leben gerufen und als ihr Vorstand und später als Abwickler sicherte, realisierte und kehrte ich den Berliner Nachlass von Max Reinhardt an die Gesellschafter bzw. seine in aller Welt verstreuten Erben aus. Das über 20 Jahre dauernde Verfahren sorgte bundesweit für Aufmerksamkeit und war wirtschaftlich, politisch und juristisch sehr anspruchsvoll.

Von 2011 bis 2014 war ich Mitgründer und Mitgesellschafter der United Equity GmbH, einem Finanzdienstleister für Crowdfinancing im Mittelstand mit Sitz in Köln.

Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeiten war ich Mitglied u.a. der Rechtsausschüsse des Bundesverbandes Deutscher Banken und des Bundesverbandes der Pfandbrief und Hypothekenbanken, des Stiftungsrats des Institute for Law and Finance der Goethe Universität in Frankfurt, der Wissenschaftlichen Vereinigung für Bankrecht und des Deutschen Juristentags.

Politisches, gesellschaftspolitisches und ehrenamtliches Engagement

Ich bin politisch, gesellschaftspolitisch und ehrenamtlich aktiv – ich bezeichne mich gerne als Zoon Politikon. Unter anderen bin ich Mitglied bei Transparency International Deutschland, Mehr Demokratie, OKNRW – Offene Kommunen NRW, NRW Blickt durch, Netzwerkrat und Netzwerk Bürgerbeteiligung, Utopiastadt, Initiative ArbeiterKind.de, Deutsch Afghanische Kinderhilfe AKHD, Deutsch-Israelische Gesellschaft. Von 1982 bis 2017 war ich Mitglied der SPD. Außerhalb meiner jeweiligen Ortsvereine war ich u.a. Mitglied im Arbeitskreis Sozialdemokratischer Juristen in Düsseldorf sowie im Managerkreis und der Arbeitsgruppe Finanzen der Friedrich Ebert Stiftung.

2015 wählte mich der Rat der Stadt Wuppertal für 8 Jahre zum Beigeordneten und zum „bundesweit ersten Dezernenten für Bürgerbeteiligung“. Mein Dezernat als Kommunaler Wahlbeamter und Mitglied des Verwaltungsvorstandes der Stadt umfasste das Rechtsamt, die Zentrale Vergabestelle, die Steuerung des Stadtkonzerns und das Management der städtischen Beteiligungen, das ServiceCenter, das Einwohnermeldeamt, das Standesamt, das Straßenverkehrsamt, das Amt für Statistik und Wahlen, sowie E-Government und Bürgerbeteiligung.

Unter meiner Leitung wurden u.a. die Stabsstelle für Bürgerbeteiligung und die Infrastruktur für politische Partizipation der Wuppertaler Bürger geschaffen. Überregional Aufmerksamkeit erweckten Projekte wie die Entwicklung von „Leitlinien für Bürgerbeteiligung“, ein neues Konzept zur Bürgerbeteiligung am „Bürgerhaushalt“ und die Erarbeitung eines „Bürgergutachtens“ über den Bau einer urbanen Seilbahn durch zwei nach dem Zufallsprinzip ermittelten Bürgerräte (Planungszellen). Im Zusammenhang mit E-Government wurde ein „Open Data Portal“ entwickelt und in Betrieb genommen sowie Grundlagen für die Digitalisierung der Wuppertaler Verwaltung geschaffen.

Im Juni 2017 wurde ich vom Rat der Stadt vorzeitig abberufen und in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Vorausgegangen waren Meinungsverschiedenheiten mit Kämmerer, Oberbürgermeister sowie den Fraktionsspitzen von SPD und CDU u.a. über die Behandlung eines dubiosen Werbegeschäftes mit dem Leasingunternehmen ASS Athletic Sport Sponsoring GmbH. ASS ließ zwischen 2004 und 2016 über 80.000 Leasingfahrzeuge, statt an seinem Sitz in Bochum, rechtswidrig beim unzuständigen Wuppertaler Straßenverkehrsamt zu. Über 800.000 Euro (rund 10 Euro pro zugelassenes Fahrzeug) flossen im Rahmen eines sog. „Werbegeschäftes“ von der Stadt Wuppertal an ASS zurück. Seit 2006 existierte allerdings weder ein schriftlicher Vertrag darüber, noch wurde seitens ASS die geschuldete Gegenleistung in Form von Werbeaufklebern auf den zugelassenen Fahrzeugen erbracht. Stattdessen stellte ASS quartalsweise „Scheinrechnungen“ aus, die über die städtische WMG Wuppertal Marketing GmbH der Stadt weiterberechnet und dort von der Kämmerei bezahlt wurden. Im Rahmen einer gerichtlichen Überprüfung des Sachverhaltes gelangte das Landgericht Bochum in seinem (noch nicht rechtskräftigen) Urteil vom Juli 2018 zu dem Schluss, dass die Beteiligten bei der Stadt und ASS „eine Scheinabsprache getroffen hatten“…“um die rechtlich unzulässige Reduzierung der Zulassungsgebühren zu verschleiern“, was nach Feststellung des Gerichts gegen die guten Sitten verstoßen habe.

Als Rechtsdezernent widersetzte ich mich einer verwaltungsinternen Niederschlagung der Angelegenheit ASS und veranlasste vor meiner Abberufung Anzeigen nach dem KorruptionsbekämpfungsgesetzNRW beim Landeskriminalamt und der Staatsanwaltschaft Wuppertal. Gegen meine Abberufung als Beigeordneter im Juni 2017 habe ich vor dem VG Düsseldorf erfolglos geklagt. Im Zuge der politischen und persönlichen Verwerfungen um den ASS-Skandal trat ich 2017 aus der SPD aus und bin seitdem parteilos.

Mein politisches und gesellschaftspolitisches Engagement habe ich auch danach fortgesetzt. Ich schreibe, blogge und halte Vorträge u.a. zu den Themen Demokratie, Rechtsstaat, Transparenz und Bürgerbeteiligung. Meine Erfahrungen in der Kommunalpolitik, als Beigeordneter und als Dezernent für Bürgerbeteiligung gebe ich weiter, u.a. als Lehrbeauftragter an der Bergischen Universität Wuppertal (2018 Seminar „Kommunale Politik und Bürgerbeteiligung).

Anfang 2019 erklärte ich öffentlich, mich am 13. September 2020 als parteiloser Kandidat zur Wahl für das Amt des Oberbürgermeisters von Wuppertal zu stellen. Das ist für mich Ausdruck und Konsequenz meiner Überzeugung, dass die kommunale Selbstverwaltung als Keimzelle unseres demokratischen Gemeinwesens die Aufgabe hat, den Willen der Bürger in einer transparenten und bürgernahen Verwaltung umzusetzen. Interessen Einzelner und die Eigeninteressen der Parteien haben dahinter zurückzustehen.

Privates

Im Mittelpunkt meines Lebens steht meine Familie. Verheiratet bin ich mit meiner Jugendliebe und auch nach fast 40 Jahren Zusammenleben sind wir ein glückliches und harmonisches Paar. Petra arbeitet als Grundschullehrerin an einer Brennpunktschule in Velbert.

Wir haben gemeinsam 4 Jungs, Philipp Ilias 34, Perikles Maximilian 28, Phaedon Julian 19 und Platonas Benjamin 16. Philipp hat in Leiden und Berlin Wirtschaft studiert und arbeitet in Neuss. Perikles macht coole Musik, nach einer kaufmännischen Ausbildung studiert er nun Wirtschaft in Düsseldorf. Phaedon hat gerade von Philosophie und Psychologie in Bonn auf Jura in Düsseldorf umgesattelt und Platonas unser Benjamin ist Gamer, Handballer und Gymnasiast.

Wir leben seit 2012 in einem schönen, denkmalgeschützen Haus in Wuppertal-Vohwinkel mit sehr netten Nachbarn. Als Familie und mit Freunden und Bekannten sind wir gesellig und unternehmungslustig. Auf einer kleinen Parzelle in Vohwinkel bauen wir unser eigenes Gemüse an, wir kochen, essen, feiern und tanzen gern gemeinsam. Petra und ich laufen fast jeden Tag unsere Runde hoch zur Boltenheide, Klosterbusch und zurück. Wir lesen viel und reisen gerne, wobei wir ein paar Wochen im Jahr fast immer auf unserer Lieblingsinsel Korfu verbringen.

PRESSEBEREICH

Hier finden Sie Pressemitteilungen und Pressebilder zur freien Verwendung.
Benötigen Sie einzelne Fotos in hoher Auflösung, wenden Sie sich gerne an: rainer.szesny@googlemail.com.

Interviewanfragen richten Sie bitte direkt an: ppaschalis@panagiotis-paschalis.de

Bilder von Panagiotis Paschalis

Pressemitteilung

Offizielle und öffentliche Vorstellung mit anschließender Fragerunde des Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl in Wuppertal, Panagiotis Paschalis.

Am Dienstag, den 18. Februar 2020 ab 19:00 Uhr (Einlass 18:30 Uhr), stellt sich der unabhängige Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl, Panagiotis Paschalis, den Bürgerinnen und den Presse- und Medienvertreterinnen im Kontakthof Wuppertal, Genügsamkeitsstraße 11, 42105 Wuppertal vor.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Nach einer kurzen persönlichen Vorstellung stellt sich Herr Paschalis einem Interview und anschließend Ihren, sowie den Fragen der Bürger*innen und Bürger.
Nach jetzigem Stand ist Herr Paschalis der einzige parteiunabhängige Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Wuppertal. Derzeit sammelt er erfolgreich die notwendigen Unterstützerunterschriften. Als unabhängiger Kandidat wird der Wahlkampf nah am Menschen, ab von Werbe- und Materialschlacht aber mit klaren Zielen geführt werden. Über die Motivation und die Ziele wird Moderator Marcus Kiesel mit Herrn Paschalis sprechen und anschließend die Runde für Fragen öffnen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie den Termin veröffentlichen und an selbigem teilnehmen würden.

Weitere Informationen finden Sie unter https://panagiotis-paschalis.de/

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte per Email oder telefonisch an Rainer Szesny unter:
01 51 – 59 89 83 26
rainer.szesny@panagiotis-paschalis.de